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Nahezu jedes produzierende Unternehmen sowie der Handel ist den Gefahren von Marken- und Produktpiraterie ausgesetzt. Der globale Wettbewerb verschärft das Problem zusätzlich. Die Detektei Bakiner verfügt über spezielle Ermittlungseinheiten, die im Auftrag ihrer Kunden weltweit gegen die Verbreitung von Marken- und Produktpiraterie vorgehen.


Unter Marken- und Produktpiraterie fallen sämtliche Geschäfte mit nachgeahmten Produkten, die sich überhaupt nicht oder in nur sehr geringem Maße von den Produkten des Originalherstellers unterscheiden lassen. Der Plagiator nimmt hierbei billigend in Kauf Urheberrechte, Geschmacks- und Gebrauchsmuster sowie gegebenenfalls Patente von Dritten zu verletzen. Bei Markenpiraterie werden vom Plagiator Produkte des Originalherstellers detailgetreu, aber häufig in qualitativ schlechterer Qualität imitiert. Besonders gern werden Produkte mit relativ niedrigen Herstellungskosten gefälscht, die sich einfach nachmachen lassen und gut verkaufen lassen. Die Imitation bezieht sich neben dem Namen des Originalherstellers auch auf Logos, Symbole und natürlich das Design des Produkts. Selbst Verpackungen werden perfekt kopiert.

Die illegale Vervielfältigung von Produkten bzw. Fälschungen, die Schutzrechte insbesondere Erfindungsrechte, Designrechte oder Verfahrensrechte des Originalherstellers verletzen, fallen in den Bereich Counterfeiting. Auch keine absolut identischen Nachahmungen, die aber aufgrund ihrer Aufmachung (Look-Like) eine Assoziation zum Originalprodukt hervorrufen, müssen der Marken- und Produktpiraterie zugerechnet werden. Der weltweite Umsatz mit Plagiaten wurde von verschiedenen Expertenkommissionen (wie z.B. die Internationale Handelskammer ICC) in 2010 auf rund 600 Milliarden USD (ca. 9% des Welthandeslvolumens) geschätzt. Es gibt grundsätzlich keinen wirtschaftlichen Zweig, der von Fälschungen und Piraterie verschont bleibt. Der Großteil der Plagiate kommt aus China. Nicht umsonst hält China den zweifelhaften Titel als Weltmeister im Fälschen von Markenartikeln und Produkten.

Wer als ausländische Firma in China produzieren möchte, kann dies nur in Zusammenarbeit mit einem chinesischen Partner tun. Da es bei der Produktion keine Kooperation ohne Transfer von Wissen und Technologie gibt, müssen Firmen sich genau überlegen welche Produkte als besonders schützenswert einzustufen sind und welche weniger. Unternehmen, die mit einer eigenen Präsenz im chinesischen Markt vertreten sind, nehmen ein erhöhtes Risiko in Kauf. Deshalb überlegen sich die ausländischen Firmen auch genau welche Teile und Produkte sie in China produzieren lassen.

Rund 80 Prozent aller deutschen Unternehmen sind von Produkt- und Markenpiraterie betroffen. Der Zoll in Deutschland kann nur einen Bruchteil der im Umlauf befindlichen Plagiate sicherstellen. 2009 wurden immerhin gefälschte Produkte im Wert von 364 Millionen EUR aus dem Verkehr gezogen. Ein großer Anteil der Plagiate kam aus dem asiatischen Raum (allen voran China, Hong Kong und Thailand).


 

Beispielbild für Markenproduktpiraterie
Beispielbild für Markenproduktpiraterie Sonnenbrille

Unternehmen können sich jedoch gegen Produktpiraterie wehren und rechtlich dagegen vorgehen. Das Aufspüren und die Störung bei der Vermarktung von Plagiaten ist eine Strategie, die sich für Unternehmen langfristig auszahlt.

Die jahrelange Erfahrung und das gebündelte Fachwissen der Anti-Counterfeiting-Spezialisten machen die Wirtschaftsdetektei Bakiner für Firmen zum bevorzugten Ansprechpartner bei Problemen mit Marken- und Produktpiraterie. Die Fachleute der Detektei Bakiner führen im Auftrag der Unternehmen zielgerichtete und konsequente Ermittlungen durch. Dies beinhaltet die Durchführung von Testkäufen, die weltweite Überprüfung von Vertriebskanälen (Verkaufsstellen und das Internet) sowie die Überwachung von Messen. Auch Undercover-Einsätze in den Ursprungsländern aus denen die Plagiate stammen sind Teil einer breitangelegten Abwehrstrategie.

In vielen Fällen können die Experten der Detektei Bakiner die Fälscher und Hintermänner identifizieren. Auch die angerichtete Schadenssumme lässt sich im Rahmen der Ermittlungen quantifizieren. Damit die geschädigten Unternehmen wenigstens einen Teil des angerichteten Schadens zurückbekommen, müssen Zahlungsflüsse, die im Zusammenhang mit der rechtswidrigen Herstellung und dem Vertrieb von Plagiaten stehen, genauesten analysiert und ausgewertet werden.

Tags Themenseite Markenpiraterie und Produktpiraterie: Bekämpfung von Produktpiraterie, Abwehrmaßnahmen und Präventionsmaßnahmen gegen Markenpiraterie



externe Quellen zum Thema Marken- und Produktpiraterie:


 

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